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Über mich
Ich bin seit vielen, vielen Jahren Musikerin. Ich spiele und unterrichte Blasinstrumente wie Klarinette, Saxophon und Querflöte. Außerdem dirigiere ich ein Blasorchester und begleite auch oft mit dem Klavier. Zur Arbeit fahre ich mit dem Auto, täglich sitze ich vier bis fünf Stunden hinter dem Steuer.
Das bedeutet, dass ich in den letzten 35 Jahren nie die Zeit, aber auch nie die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung hatte. Die statische Haltung beim Musizieren, das ewige Stehen und Sitzen und das Autofahren haben dazu geführt, dass ich mit 35 Jahren einen Bandscheibenvorfall erlitten habe.
Nach physiotherapeutischen Behandlungen hat es sich ein wenig gebessert, aber auch nur kurzfristig. Meine Beschwerden wurden immer schlimmer. Bei einer Massage hat mein Masseur mich darauf aufmerksam gemacht, dass Pilates für mich eine gute Option wäre, um mich besser zu fühlen.

Der Gedanke, dass ich eine völlig neue Art der Bewegung machen soll, war aufregend, aber auch beängstigend. Ich war ja bereits 46 Jahre alt. Ich wusste aber auch: Als Berufsmusikerin werde ich nicht mehr lange arbeiten können, wenn ich körperlich nicht fit bin. So habe ich angefangen, privat im Einzelunterricht, Pilates zu trainieren. Nach der ersten Stunde war ich begeistert, körperlich, aber auch mental – ich habe plötzlich alle Probleme vergessen können.
Nach sechs Monaten Pilates hat mich mein Lehrer gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, selbst zu unterrichten. Er sah großes Potenzial in mir und so habe ich ein Teacher Training bei dem international anerkannten Ausbildungsträger BASI begonnen und erfolgreich absolviert.
Es macht mich sehr glücklich, dass ich nun endlich all das miteinander verbinden kann, was mich über viele Jahre begleitet und geprägt hat: den Unterricht, die Musik und Pilates. Diese Kombination erlaubt es mir nicht nur, meine eigenen Erfahrungen ganzheitlich zu leben, sondern sie auch als Lehrerin authentisch und mit Überzeugung weiterzugeben. Ich empfinde große Dankbarkeit dafür, diesen Weg gehen zu dürfen und meine Begeisterung, mein Wissen und meine Haltung an andere Menschen weiterzugeben.

Warum ich Einzelunterricht und Trainings in kleinen Gruppen bevorzuge:
Ich glaube fest an die besondere Qualität von Einzelunterricht oder Unterricht in sehr kleinen Gruppen mit maximal zwei Personen. Dieser Rahmen ermöglicht es mir, jede Person individuell wahrzunehmen, auf persönliche Bedürfnisse, körperliche Voraussetzungen und Lernprozesse einzugehen und den Unterricht entsprechend fein abzustimmen. So entsteht ein geschützter Raum, in dem Entwicklung in Ruhe, mit Aufmerksamkeit und ohne Leistungsdruck stattfinden kann. Gerade in der Verbindung von Bewegung, Musik und Achtsamkeit sehe ich in dieser persönlichen Begleitung die Grundlage für nachhaltiges Lernen und echtes Wohlbefinden.
Erika Szavuly-Schadner
